Kopfgrafik Dr. med. Christian Wagner mit Praxisanschrift, grüner Hintergrund überlegt mit Sonnenblumen

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 Checkliste: Der Diabetes-RISIKO-CHECK

Checkliste: Der Diabetes-RISIKO-CHECK 326 Wörter
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Checkliste: Woran Sie vor der Reise denken müssen? 575 Wörter
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ð Haben Sie genügend  Blutzucker-Teststreifen eingepackt? Reicht das Haltbarkeitsdatum über den Termin Ihrer Rückkehr hinaus? Nehmen Sie sicherheitshalber jeweils eine Packung mehr mit als Sie normalerweise benötigen, damit Sie eine Reserve haben.

ð Haben Sie Blutzucker-Farbteststreifen eingepackt, falls das Messgerät nicht mehr funktioniert? Farbteststreifen sind ziemlich unverwüstlich. Oder haben Sie ein Reservegerät dabei?

ð Bei Typ-1-Diabetes: Haben Sie Keton-Teststreifen dabei?

ð Haben Sie genügend Nadeln(Lanzetten) für die Stechhilfe eingesteckt?

ð Reicht Ihr Vorrat an Spritzen, Pen-Nadeln ,blutzuckersenkenden Medikamenten oder Insulin? Nehmen Sie doppelt so viel Insulin mit, wie Sie normalerweise brauchen; dann darf ein Fläschchen auch einmal zerbrechen, verloren gehen oder verderben.

ð Haben Sie auf das Haltbarkeitsdatum der Medikamente geachtet?

ð Wenn Sie einen Pen benutzen: Haben Sie einen Ersatz-Pen und ausreichend Pen-Nadeln besorgt?

ð Wenn Sie eine Pumpe tragen: Haben Sie Pumpenzubehör in ausreichender Menge besorgt: Katheter, Pflaster, Batterien, Reservoir`s? Haben Sie einen Ersatz-Pen oder Spritzen und das entsprechende Insulin dabei, um bei Pumpenversagen im Notfall damit spritzen zu können?Sowohl kurzwirkendes als auch Basalinsulin mitnehmen.

ð Haben Sie mit und über die Anpassung der Insulindosis bei Zeitverschiebungen gesprochen? Es gibt im Übrigen von den Herstellerfirmen spezielle Broschüren dazu. Erkundigen Sie sich danach.

ð Welche Gerichte sind typisch für die Küche des Urlaubszieles (z. B. Plumpudding in England, Couscous in Nordafrika, Paella in Spanien, Pasta-Gericht in Italien, Hot Dogs in Dänemark, Moussaka-Auflauf in Griechenland, Dönerkebab in der Türkei, tropische Früchte in der Karibik)? Wie viele BE´s haben diese Speisen? Sprechen Sie unsere Diabetesassistentinnen/bzw.-beraterinnen in unserer Diabetes-Schwerpunktpraxis darauf an, und rechnen Sie gemeinsam die BE´s aus. Aufzeichnungen dieser Besonderheiten stecken Sie in Ihre Handtasche, dann haben Sie sie am Urlaubsziel immer griffbereit und können die landestypische Küche genießen.

ð Haben Sie ausreichend Traubenzucker eingekauft? Das ist wichtig, wenn Sie in Länder fahren, in denen nicht an jeder Ecke ein Supermarkt ist oder sogar kein Traubenzucker erhältlich ist-z.B. in Frankreich.

ð Haben Sie einen Diabetes-Ausweis in Landessprache ins Handgepäck gesteckt? Solche Formulare gibt es von Firmen, die Insulin herstellen. Fragen Sie in unserer Diabetes-Schwerpunktpraxis danach. Auch Selbsthilfegruppen verfügen oft über einen Vorrat an solche Ausweisen.

ð Für Zoll- oder Gepäckkontrolle: Sie können sich in ihrer Diabetes Schwerpunktpraxis eine Bescheinigung in englischer Sprache über das von Ihnen mitgeführte Material (Spritzen, Messgerät, Teststreifen, Medikamente) ausstellen lassen und in den Pass legen.

ð Reicht der Platz in Ihrem Diabetes-Tagebuch für die Dauer der Reise? Packen Sie sicherheitshalber ein zweites ein.

ð Wenn Sie gesetzlich versichert sind: Haben Sie zusätzlich eine private Krankenversicherung abgeschlossen, die auch Notfälle abdeckt, z. B. einen Rücktransport mit dem Flugzeug aus dem Ausland? Achtung: Dabei müssen Sie angeben, dass Sie Diabetes haben, sonst ist die Versicherung ungültig!

ð Haben Sie die wichtigsten Begriffe (Apotheke, Arzt, Insulin, Spritze, Kanüle) in der Landessprache notiert oder sich in den Schriftzeichen des Urlaubslandes aufschreiben lassen, damit Sie sich notfalls auf diese Weise verständigen können, wenn der Diabetes-Reiseausweis dafür nicht ausreicht? Häufig genügt auch eine Version in Englisch, Französisch oder Spanisch.

ð Wissen Sie, wie Ihr Insulin im Urlaubsland heißt? Erkundigen Sie sich beim Hersteller danach.

ð Haben Sie besprochen, wer für Sie zu Hause telefonisch, per Fax oder e-Mail erreichbar ist, wenn Sie in einer Diabetes-Notlage sind?

ð Haben Sie ausreichenden Impfschutz, z. B. gegen Gelbfieber, Polio, Tetanus, Hepatitis, Diphtherie, FSME und andere Krankheiten?

Erkundigen SIe sich nach der Adresse eines Arztes und einer internationalen Apotheke am Urlaubsort.

Stiftung Warentest, 2001

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