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Insulin-Analoga sind gentechnologisch hergestellte Insuline, die dem menschlichen (Human-)Insulin ähnlich sind. Sie werden deswegen "Analoga" genannt, unterscheiden sich aber in ihrem Aufbau und damit auch in ihrer Wirkung in einigen Punkten von Humaninsulin.

 

Humaninsulin

Das Humaninsulin besteht aus zwei Ketten mit insgesamt 51 Eiweiß-Bausteinen (Aminosäuren). Die Reihenfolge dieser Aminosäuren ist festgelegt und charakteristisch. Schweineinsulin unterscheidet sich in einem, Rinderinsulin in drei dieser Aminosäuren vom Humaninsulin.

Das Humaninsulinmolekül neigt dazu, sich mit anderen Insulinmolekülen zu einem "6er-Pack" (Hexamere) zusammenzulagern, z. B. in den Insulin-Ampullen oder Pen-Patronen. Auch nach der Injektion ins Unterhautfettgewebe liegt das Insulin in dieser Form vor. Eine blutzuckersenkende Wirkung hat aber nur das einzelne Insulinmolekül. Die Zeit, die vergeht, bis das "6er-Pack" nach der Injektion wieder in einzelne Insulinmoleküle (Monomere) aufgespalten worden ist, beträgt etwa 15 - 30 Minuten. Das bedingt den Spritz-Ess-Abstand sowie die manchmal unerwünscht lange Wirkdauer.

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